40 Prozent der Deutschen sind Sportmuffel - Sie auch? Fünf Gründe, warum Sie Sport treiben sollten und wie Sie den inneren Schweinehund überwinden können. Weitere Informationen unter info@entspannen-und-leben.de Es gibt vielleicht kein allgemeineres Heilmittel als Ruhe. Edmund Jacobson Progressive Muskelrelaxation Der amerikanische Physiologe Edmund Jacobson beschrieb 1929 erstmals die Methode der progressiven Muskelentspannung. Er ging davon aus, dass sich zentralnervöse, mentale Prozesse und periphere, muskuläre Veränderungen wechselseitig beeinflussen. Nach den Grundannahmen Jacobsons ist das zentrale Ziel der progressiven Muskelentspannung die willentliche, kontinuierliche Verminderung der Spannung (Kontraktion) einzelner Muskelgruppen des Bewegungsapparates. Suggestive Elemente, wie beim AT, gibt es bei diesem Entspannungsverfahren nicht. Vielmehr erlernt der Teilnehmer eines Kurses bewusst wahrzunehmen, welche Muskelgruppen kontrahiert, also verspannt sind, um diese dann zu entspannen. Durch die bewusste An- und Entspannung von Muskelgruppen wird ein Zustand tiefer Entspannung des gesamten Körpers erreicht. Die Progressive Muskelrelaxation (PMR) ist eines der am häufigsten angewandten und am intensivsten untersuchten Entspannungsverfahren. Aufgrund der positiven Wirkungen auf Erkrankungsverläufe wird es auch in der Schulmedizin angewandt. Die Kosten eines Kurses werden teilweise von den Krankenkassen getragen. Sehr häufig wird PMR in der Schmerztherapie  eingesetzt. Gerade bei Spannungskopfschmerz  wurde durch die Anwendung von PMR eine deutliche Verbesserung des Schmerzempfindens und -verhaltens nachgewiesen (Philips und Hunter 1981). In einer anderen Studie (Blanchard et. al. 1982) wurde eine deutliche Zunahme kopfschmerzfreier Tage sowie eine Abnahme der Kopfschmerzintensität und -dauer belegt. Auch bei Rückenschmerzen wird die progressive Muskelrelaxation eingesetzt. Entspannungsverfahren haben sich auch in der Behandlung des Bluthochdruckes bewährt. Bereits nach einer Anwendung von PMR wurde eine deutliche Absenkung des Blutdruckes klinisch nachgewiesen. Ein stabiler Effekt lässt sich allerdings erst bei einer langfristigen Anwendung von PMR erzielen (Brauer et. al. 1979). Aufgrund der positiven Wirkungen von PMR bei Bluthochdruck wurde das Entspannungsverfahren von der amerikanischen “Gemeinsamen Kommission zur Entdeckung, Bewertung und Behandlung des Bluthochdruckes” 1986 als eines der wichtigsten nicht pharmakologischen Therapieverfahren empfohlen. Weitere positive Effekte wurden z.B. bei koronarer Herzkrankheit (KHK), Diabetes, Dysmenorrhoe, Asthma oder Tinnitius erzielt. Auch bei Schlafstörungen und Stress sowie in der Verhaltenstherapie und bei Angststörungen kann der Einsatz der progressiven Muskelentspannung zu einer deutlichen Verbesserung führen. Nicht angewendet werden sollte PMR allerdings bei akuten Magen-Darm- Erkrankungen. Das Grundverfahren der Progressiven Muskelentspannung besteht darin, dass der Anwender nacheinander einzelne Muskel- gruppen über einen bestimmten Zeitraum anspannt, sich auf die entsprechende Empfindung konzentriert und dann versucht, diese Muskelgruppe zu entspannen. In der Anspannungsphase geht es nicht darum, eine möglichst intensive Anspannung zu erreichen, sondern möglichst subtile und geringfügige Anspannungen einzelner Muskelgruppen wahrnehmen zu lernen. Bei regelmäßigem Üben - am Besten zwei bis drei mal täglich - erzielt man die besten Resultate. Negativer Stress, Belastungen und daraus resultierende Erkrankungen können so vermieden werden. Sollten Sie noch weitere Fragen zur Anwendung bzw. möglichen Gegenanzeigen haben oder möchten Sie einen Termin für ein persönliches Gespräch oder ein Probeseminar vereinbaren, schreiben Sie mir bitte über das Kontaktformular. Schulter-Nacken- Verspannungen Gehören Sie auch zu den “hartnäckigen” Leuten? Sitzt Ihnen der Stress “im Nacken”? Haben Sie durch ein Problem “eine schwere Last zu tragen”? All das sind bildliche Umschrei- bungen für Verspannungen der Schulter-Nacken-Muskulatur, die mittlerweile zu den Top Ten der Volkskrankheiten zählt. © 2011 by www.entspannen-und-leben.de